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Theater Piermarini

Am Anfang des 19. Jahrhunderts erkannte man in der Stadt das Bedürfnis nach einer angemessenen Theaterstruktur und so wurde im Jahr 1805 die Planung des Theaters dem bekannten Architekten Giuseppe Piermarini (1734-1809) übertragen, der auch die Mailänder Skala entworfen hatte.

Da der Architekt im Laufe der Bauarbeiten verstarb, wurde das Gebäude von den Baumeistern Domenico Belli und Francesco Fontana beendet, die die Originalpläne allerdings abänderten.

Das Theater wurde 1812 mit der Aufführung von drei Melodramen eingeweiht: Ser Marcantonio von Stefano Pavesi, Oh, che originale von Giovanni Simone Mayr und Il sedicente filosofo von Giuseppe Mosca.

1849 wurde eine tief greifende Restaurierung durchgeführt, die dem Architekten Vincenzo Ghinelli anvertraut wurde, der die Vorbühne erweiterte, die Linien der Logen modifizierte und den Zugang veränderte.

Die Arbeiten wurden 1852 beendet und das Theater mit Aufführung der Luise Miller von Verdi wieder eröffnet.

Eine weitere Restaurierung erfolgte im Jahr 1873, als das Dach beschädigt war und die vierte Logenreihe durch eine einzige offene Loge ersetzt wurde.
An der Decke werden die ursprünglichen Schmuckelemente von Spiridione Mattei durch die von Tito Boccolini ersetzt.

Die Wiedereröffnung erfolgte 1879 und erst kürzlich unterzog sich das Theater einer vorerst letzten Restaurierung und wurde schließlich 1995 dem Publikum wieder zugänglich gemacht.

Während der Renovierungsarbeiten wurden Reste römischer Bauten entdeckt und heute gibt es eine Führung zur Besichtigung der archäologischen Funde.